Burgstallers Solidaritätsbeitrag für Studierende
Am 13. 12. 2012 wurde in den OÖ. NAchrichten gemeldet, dass sich die Landeshauptfrau
von Salzburg Studiengebühren vorstellen kann. Sie nannte diese Gebühren Solidaritätsbeitrag.
Mein Leserbrief vom gleichen Tag wurde nicht veröffentlicht.
Burgstallers Solidarbeitrag
Landeshauptfrau Burgstaller ist inkonsequent. Es gibt nicht nur viele Steuerzahler,
deren Kinder nicht studieren und die trotzdem einen Beitrag zahlen, es gibt auch viele
Steuerzahler, deren Kinder keine höhere Schule besuchen und trotzdem einen Beitrag zahlen.
Es gibt viel mehr Menschen, die nie ein Theater oder die Oper besuchen und trotzdem diese
Institutionen mit ihren Steuern mitfinanzieren etc. etc.. Unter diesem Gesichtspunkt
sind auch steuerfinanzierte höhere Schulen und Berufsschulen ungerecht.
Vielleicht ist Frau Burgstaller der Meinung, dass wir zwar Facharbeiter und Maturanten,
aber keine Akademiker benötigen. Ansonsten müsste Sie konsequenterweise verlangen,
dass für jede Ausbildung, die über die Schulpflicht hinausgeht, die auszubildenden
Personenen währen der Ausbildung oder danach einen Solidarbeitrag leisten müssen
(Zahlungen für Heimplätze etc. zählen nicht als Solidarbeitrag).
Die Antwort wird wahrscheinlich lauten, dass Lehrlinge ja bereits produktiv sind und
dass Akademiker ja viel mehr verdienen als Maturanten oder gar Facharbeiter und
dass der Solidaritätsbetreitrag im Vergleich zu den Kosten für Versicherungsmonate,
die ev. nachgekauft werden müssen, ein Klacks sind.
Dr. Wilfried Maschtera
Fraundorf 2
4284 Tragwein
(C) Wilfried Maschtera
4284 Tragwein, Fraundorf 2
erstellt am: 23.12.2011
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