Breitband in OÖ. - ein Rückblick


Breitband:

Der Begriff Breitband ist ein Qualitätsmerkmal für Netzwerke. Für die Bewertung von Netzwerken an Hand dieses Merkmals muss man sich aber im Klaren sein, dass der Inhalt des Begriffs Breitband nicht fix ist, sondern einerseits vom Stand der Technik und andererseits von den Errichtungs- und laufenden Nutzungskosten abhängt. Galten vor rund 25 Jahren 2 Mbps (Megabit pro Sekunde) als Breitband, wird heute in einem Glasfasernetzwerk der Anschlußpunkt eines Kunden mit einem 1-Gbps-Anschluss (Gigabit p. S.) ausgeführt werden, weil er, wenn überhaupt, kaum teurer ist als ein 100-Mbps-Anschluss. Kaum jemand wird aber heute einen 1-Gbps-Anschluss benötigen bzw. finanzieren (können), aber 100 Mbps, symmetrisch, wird die Untergrenze sein, um die vorgesehen Applikationen qualitätsvoll, und zwar auch parallel, nutzen zu können.

Breitbandinitiativen ab 1993:

Initiativen zur Errichtung von Breitbandnetzwerken gab es schon vor mehr als 20 Jahren. Bereits 1993 erstellte das EDV-Zentrum der Universität Linz ein Konzept für einen "Technologie Backbone OÖ". Die technischen Grundlagen wurden von Mitarbeitern der Netzwerkabteilung, die vom Author geleitet wurde, erstellt. Im Endausbau sollte ein Glasfaser-Backbone mit der damals relativ neuen Technik ATM (Asynchronous Transfer Mode) entstehen. Die Realisierung scheiterte an der Finanzierung und am Lobbying der Post. Das Projekt hatte trotzdem Auswirkungen: Zu dieser Zeit und danach hat die Netzwerkabteilung an der JKU die Anbindung der Aussenstellen Mechatronik VOEST, Freistädterstraße, Hagenberg und der Stundentenheime, KHG, Evang. Heim, RFS, Raabheim, WIST, mittels Glasfaser systematisch ausgebaut. Es ist festzuhalten, dass die Post dem durchaus positiv gegenüberstand und, wo es notwendig war, auch Glasfaser anbot und bereitstellte. Es wurden auch andere Projekte durchgeführt, wie z. B. die Anbindung der Telefonie der Aussenstellen an die Telefonzentrale über das Datennetzwerk.

Eine Besonderheit war allerdings Hagenberg. Dem Author war es gelungen, eine Kooperation mit der Linz AG zur Errichtung einer Verbindung von RISC/Hagenberg zum Campus im Auhof herzustellen. Dies war damals ein Novum, denn erst seit 1996 war es Dritten gestattet, Datenleitungen anzubieten und herzustellen. Neben den Angeboten von Drittanbietern musste auch ein Angebot der Post der Fernmeldebehörde vorgelegt werden, die dann entschied, ob das Angebot der Post wirschaftlich vertretbar ist und daher zum Zug kommt. Die Kooperation mit der Linz AG ermöglichte 1997 den Ersatz einer 128-Kbps-Leitung durch eine Verbindung mit 155 Mbps, die auch für die Telefonie verwendet wurde.

Ein verteilter Internetexchange für OÖ, der im Endausbau als Internet Data Center nicht nur ein neutraler Austauschpunkt für Internet Service Provider sein sollte, sondern auch Glasfaseranschlüsse (Stichworte: Software Designed Network, User Controlled Light Path, Customer Empowered Fibre), Web Hosting, Speichernetzwerke (heute Cloud Service), ... anbieten sollte, kam über das Planungsstadium nicht hinaus.

Breitbandinitiative 2003

2002 kam es zu den ersten Protesten von Wirtschaftstreibenden aus dem ländlichen Raum gegen die schlechte Versorgung mit Internetanschlüssen. Im Mittelpunkt der Kritik stand die im Vergleich zu Anschlüssen im urbanen Gebieten niedrige Bandbreite im ländlichen Raum. Diese Kritik führte im Wahljahr 2003 zur Breitbandinitiative 2003, in derem Rahmen im ländlichen Raum das Angebot von Internetanschlüssen wesentlich verbessert wurde und im Laufe des Jahres 2005 in den meisten Gemeinden nunmehr zwei Anbieter tätig waren. Hier ist anzumerken, dass es in grossen Teilen der Gemeinde Tragwein aufgrund einer Initiative des Authors bereits seit April 2001 ADSL gab, trotzdem war das Auftreten eines Zweitanbieters eine Verbeserungi für die Gemeinde.

Sehr rasch tauchten beim Author Zweifel über die Langzeitwirkung der Initiative auf, denn die neuen Anbieter mussten ein eigenes Zugangsnetzwerk (Access Network) aufbauen oder die vorhandene Infrastruktur eines Konkurrenten benutzen. Beides verursachte hohe Kosten. Die eigene Infrastrukur basierte meist auf Wireless LAN (IEEE 802.11g/b), die vielfach nicht mit dem Kupfernetzwerk konkurrieren konnte. Diese Situation hatte zur Folge, dass die Zweitanbieter lediglich beim Einstiegsprodukt mit der Telekom Austria (TA) konkurrierten und sonst wesentlich teurer waren als die TA. Zusätzlich verstärkte die TA den Ausbau von ADSL und reagierte mit einer agressiven Preispolitik, um die neue Konkurrenz wieder zu verdrängen. Es war daher abzusehen, dass in wenigen Jahren die Situation wie 2002 sein wird, nur auf etwas höherer Bandbreite. Der Author kam daher zum Schluss, dass jetzt die nächsten Schritte gesetzt werden müssen, damit der höhere Bedarf an Bandbreite, der in 5, 10 Jahren und darüber hinaus bestehen wird, rasch befriedigt werden kann und nicht erst ein Netzwerk errichtet werden muss. Unter dieser gewünschten und notwendigen Langzeitwirkung müssen zukunftssichere Netzwerke auf Basis von FTTH, in einigen Bereichen ev. FTTB und FTTC als Zwischenlösung, errichtet werden.

Keine Zweifel über die Langzeitwirkung bestehen bezüglich des OÖ. Backbones, der weit über den Backbone 1993 hinausgeht und ein herausragendes Ergebnis der Breitbandinitiative 2003 ist. Umso deutlicher ist aber zu sehen, dass es zwischen der Datenautobahn und den Karrenwegen auf ADSL- oder WLAN-Basis nichts gibt.

Breitbandprojekt Tragwein:

In der Gemeinde Tragwein wurde daher nach Gesprächen mit Bürgermeister und Vizebürgermeister eine Projektgruppe auf gemeinnütziger Basis zur Planung und Errichtung eines Glasfasernetzwerks (Next Generation Access Network - NGA) gegründet. (Der Begriff Open Access Network (OAN) war der Projektgruppe damals nicht bekannt, das erarbeitete Konzept entspricht aber diesem Begriff.) Bürgermeister und Vizebürgermeister waren von Anfang an Mitglieder der Projektgruppe.

Das Ergebnis war kein vager, auf ein paar Seiten formulierter Wunsch, sondern ein Konzept mit festgelegten Kabelwegen, erhobenen Bauarbeiten und Materialbedarf, bewertet mit Preisen aus einem konkreten Angebot. Zur Bestimmung der Kabelwege wurden auch Begehungen im Gemeindegebiet durchgeführt. Benachbarte Häuser, die bereits in anderen Gemeinden liegen, wurden eingebunden, ebenso Ortschaften, die nach Tragwein orientiert sind.

Die Gesamtkosten wurden mit 5,941 MEURO ohne USt. bestimmt und beruhen auf Listenpreisen. Der Anteil der Grabungskosten beträgt rund 3 MEURO. Die Kabelwege wurden auschließlich über öffentlichen Grund geführt, Mitbenutzung von vorhandener Infrastruktur war nicht möglich, denn die Kanalisierung war damals praktisch abgeschlossen. Insofern kann angenommen weden, dass die Gesamtkosten Maximalkosten sind. Bei 100%iger Beteiligung der Haushalte und Betriebe betragen die Kosten pro Anschluss ca. EUR 5.000,--. Im Vergleich zu den Kosten in urbanen Gebieten ist dies sehr hoch.

Im Juli 2006 wurde auch der damalige Breitbandbeauftragte, Mag. Knierzinger, über dieses Projekt informiert. Tatsächlich wurde das Konzept im April 2007 auch vom Büro LR Sigl angefordert. Warum dies geschah, erfuhr die Projektgruppe nicht und es gab auch keine Reaktion aus dem Büro. Dass der Wirtschaftslandesrat das Projekt nicht finanzieren kann, war klar. Ebenso klar war aber, dass Mittel für eine Feinplanung notwendig sind, speziell zur Prüfung möglicher Kooperationen und Mitbenützung von vorhanden Einrichtungen, kürzere Kabelwege über Privatgrund etc., um die Kosten zu reduzieren, aber auch, um die Finanzierungsmöglichkeiten zu erheben. Die Feinplanung auf gemeinnütziger Basis durchzuführen, war aus beruflichen und familiären Gründen, aber auch wegen des zum Teil fehlenden Know Hows nicht möglich.

Es wurde daher am 11. 7. 2008 ein Gespräch mit LR Sigl geführt, mit dem Ziel, die Kosten für die Feinplanung (ca. EUR 200.000,--) zu erhalten. Das Gespräch war nicht erfolgreich. Sigl wollte erst dann über die Finanzierung sprechen, wenn die Refinanzierung des Projekts feststand. Genau das war aber ein Punkt, der in der Feinplanung geklärt werden sollte. Auch das Argument, dass die bereits erarbeiteten und noch zu erarbeitenden Ergebnisse in den meisten Gemeinden OÖ. verwendet werden könnten und die Kosten daher rechnerisch auf die Gemeinden umgelegt werden könnten, möglicherweise sogar tatsächlich über die zuständigen Landesräte, wurde nicht akzeptiert. Immerhin stellte Knierzinger fest: "Die Entkopplung von Netz und Anbieter, so wie sie in Tragwein geplant ist, entspricht den Überlegungen des Landes! Das Tragweiner Konzept geht weit darüber hinaus, was als Pilotprojekt in Österreich derzeit bekannt ist.". Knierzinger wurde beauftragt, mit den Gemeindereferaten zu sprechen und auch mögliche Partnerschaften auszuloten. Es gab aber keine Rückmeldung an die Projektgruppe.

WKOÖ:

Das Projekt war somit ausgebremst, aber noch nicht aufgegeben. Kurze Zeit später gab es die Finanz- und Wirtschaftskrise. Zur Abschwächung der Folgen dieser Krise wurden Infrastrukturprojekte zeitlich vorgezogen. Dem Author fiel auf, dass dabei auschließlich Straßen- und Wohnbauten in Angriff genommen wurde, nicht aber die laut Politiker so wichtige Telekommunikationsinfrastruktur. Im letzten Quartal 2008 wurde daher die WKOÖ, Sparte IC (Seyruck,Fellinger) kontaktiert, um darauf hinzuweisen, dass seit der ersten Breitbandaktion nichts für den weiteren Ausbau geschehen ist und neue Impulse notwendig sind. Dies hat sicherlich dazu beigetragen, dass dieses Thema wieder aktuell und im Rahmen der Wirtschaftskammer ausführlich behandelt und entsprechende Aktivitäten gesetzt wurden. Dies führte zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen dem Author und der Sparte IC. Eine Providerrunde entstand, die über den Stand der Dinge, vor allem auch der technischen Seite, informiert wurde. Eine Pressekonferenz mit LH Pühringer und der WKOÖ wurde kurz vor der Wahl abgehalten, um dem Thema wieder zu Aktualität zu verhelfen. Auch Sigl wurde wieder aktiv, auch in der Pressekonferenz, und besetzte rasch die seit Monaten vakante Position des Breitbandbeauftragten. Dann wurde es allerdings wieder ruhig. Die Provider wichen Fragen über ihre Infrastruktur aus (Glasfaserkarte), die Providerrunde löste sich auf. Vom Rechnungshof gab es scharfe Kritik an der Vorgehensweise des Landes OÖ.. Die Position des Breitbandbeauftragten wurde wieder vakant (wann?) und erst im 2. Quartal 2013 wieder besetzt.

Am 23. 1. 2012 gab es eine Breitband-Informationsveranstaltung in der Wirtschaftskammer, in der die gegenwärtige Breitbandinitiative "Breitbandausbau 2013 (bba2013)" und dann die weitere Vorgehensweise, nämlich die Erarbeitung eines Konzepts, das bis 2020 realisiert werden soll (Strategie2020), vorgestellt wurden.

Breitbandausbau 2013:

Bba2013 wurde vom Author schon vorher bezüglich Chancen für das Glasfaserprojekt Tragwein geprüft. Abgesehen davon, dass die Ausschreibung dann so gestaltet wurde, dass eine Gemeinde gar nicht teilnehmen und anbieten konnte, musste damals den Beilagen zur Sonderrichtline bba2013 entnommen werden, dass die Gemeinde Tragwein, wie die meisten anderen Gemeinden im "Speckgürtel" auch, gar nicht förderungswürdig war, weil es hier bereits ein Next Generation Access Network gab. Dies war eine Überraschung, weil von einem NGA nichts zu sehen war und bis heute nichts zu sehen ist, wenn man von einem kleinen Bereich im Umkreis des Wählamts der TA und (seit kurzem) an der Grenze zur Gemeinde Pregarten absieht. Letzeres auch dann nur, wenn Breitband großzügig definiert wird.

Um mögliche Kooperationen auszuloten, bemühte sich die Projektgruppe, herauszufinden, wer hinter diesem NGA steckt. Die Gruppe war zwar nicht erfolgreich, lernte aber, dass auch reine Absichtserklärungen, ein NGA zu errichten, akzeptiert wurden. Es wurden quasi die "Claims" abgesteckt. Für die Gemeinde wäre es aber immer noch interessant, mit dem Hersteller des NGAs Gespräche zu führen, um z. B. festzustellen, wann mit der Errichtung begonnen wird. Allerdings müssten dazu jetzt die Namen offengelegt werden, was jetzt nach Ende von bba2013 kein Problem sein sollte. Aber auch ein Gespräch mit dem Breitbandbeauftragten DI Gaigg brachte diesbezüglich keine Änderung.

Allerdings muss auch festgehalten werden, dass die Fördermittel (5 MEURO) und die eingesetzten Mittel der Anbieter bestenfalls für die Errichtung eines NGAs in zwei Gemeinden wie Tragwein gereicht hätten, insofern hat sich also die Situation für Tragwein noch nicht verschlechtert. Nebenbei bemerkt, zu den 5 MEURO trug das Land OÖ. 1,28 MEURO bei, während für die Skischanze im Eferdingerbecken zumindest 2,5 MEURO aufgewendet wurden.

Strategie 2020:

Auch die Vorgänge im Zusammenhang mit der Strategie2020 wurden und werden verfolgt. Der Author hat seine Vorstellungen von einem FTTx-Netzwerk schriftlich DI Kolmhofer, der mit der Ausarbeitung betraut wurde, mitgeteilt. Das Konzept Strategie2020 wurde im Oktober 2012 LR Sigl übergeben und die Quintessenz am 25. 6. 2013 in einer Pressekonferenz vorgestellt. Bezügl. Finanzierung wurde nur erwähnt: "Zurzeit wird intensiv an mehreren Modellen gerechnet,..". Seitdem hat man davon nichts mehr gehört, ausser dass in den letzten Wochen des Jahres 2013 wieder publiziert wurde, dass die Errichtung eines flächendeckenden OÖ. Glasfasernetzwerks 1,7 Milliarden EURO kostet. Warum wird das Konzept nicht veröffentlicht? Fürchtet man die Kritik? Geht man von falschen Voraussetzungen aus? Sind nicht die Betriebe, sondern die Konsumenten die treibende Kraft? Haben die KMUs tatsächlich einen großen Bedarf an Bandbreite? Müsste man nicht die Versorgung der Konsumenten forcieren, die Versorgung der Unternehmen würde dann quasi automatisch erfolgen?

Es scheint also so zu sein, dass in dieser Angelegenheit für das Land OÖ. die Gemeinden nicht die Ansprechpartner sind. Es wäre aber für die Bewohner, vor allem für die Unternehmen der Gemeinden der Ablauf der Errichtung für ihre eigenen Planung von Bedeutung. Weiters ist zu befürchten, dass die Angaben über die Ausstattung von Gemeinden mit einem NGA von der bba2013 übernommen werden. (http://www.tzs.at/aktuelles/breitband-offensive/foerderbare-massnahmen/ scheint dies zu bestätigen, denn die dort angebotenen Downloads betreffen bba2013, die ansonsten nicht mehr aktuell wären). Für diese Gemeinden wäre dies eine Katastrophe, denn es ist zu bezweiflen, dass die Telekomfirmen die Errichtung finanzieren können und falls doch, entstehen dort kaum OANs. Es würde für die Bewohner mehr oder minder wieder nur einen Anbieter geben. Dieser wichtige Punkt ist zu klären.

Interessant wären auch Informationen darüber, wie die unter http://www.tzs.at/aktuelles/breitband-offensive bzw. in der Information zur Pressekonferenz zum Thema Breitband-Offensive für OÖ. (25. 6. 2013) angeführten Etappenziele erreicht werden sollen, vor allem auch finanziell.

Besonders wichtig wäre auch, dass nicht nur einschlägige Firmen (Provider) anbieten können, wie es bei bba2013 der Fall war, sondern auch die Gemeinden selbst, aber auch Vereine, wie z. B. ein Verein zur Förderung der Infrastrukur, Benützervereine bzw. Gemeinschaften, wie es sie bei der Errichtung von Telefonnetzwerken im ländlichen Raum gegeben hat.

Kosten und Budget

"Alle Politiker betonen, wie wichtig ein Glasfasernetz für den Wirtschaftsstandort OÖ ist, wenn man aber etwas tun will, wird abgeblockt" formulierte es einmal ein Mitglied der Projektgruppe Tragwein. Die Situation in Deutschland, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Breitbandausbau-Keiner-hat-einen-Plan-aber-alle-machen-mit-2162099.html trifft auch weitgehend auf Österreich zu.

Wie kommt es zu diesem widersprüchlichem Verhalten? Mögliche Gründe sind: Es besteht also eine große Kluft zwischen den geschätzten Kosten und den kolportierten Förderungen. Es ist daher unbedingt notwendig, die Bevölkerung, vor allem die Gemeindeverwaltungen darüber zu informieren, wie diese Kluft geschlossen werden soll. Fördermittel der Länder und der EU, die ja auch nur eine Milliarde vorsieht, werden nicht reichen. Es ist zu befürchten, dass sich gegenüber der bba2013 der Kreis der nicht förderwürdigen Gemeinden nicht ändern wird (siehe Breitbandausbau 2013) und das BMVIT davon ausgeht, dass die urbanen Gebiete und ihre Speckgürtel für private Investoren lukrativ genug sind, um dort Glasfasernetzwerke zu errichten. Letzteres trifft aber, wie der Author im Projekt Tragwein feststellte, nicht zu. Es ist daher höchste Zeit, mit der Geheimniskrämerei aufzuhören, das oö. Konzept Strategie2020 zu publizieren und die Bevölkerung und die Gemeindeverwaltungen darüber zu informieren, wie die Realisierung, vor allem die Finanzierung dieses ambitionierten Projekts erfolgen soll. Die Gemeinden benötigen diese Daten für ihre Planung.



(C) Wilfried Maschtera
4284 Tragwein, Fraundorf 2

erstellt am: 15.05.2014
Geändert am:
20.05.2014
22.05.2014