breitband_offline
Auf diesen Artikel gab es zahlreiche Reaktionen, d. h., es wäre jetzt durchaus günstig, wenn jeder
Betroffene im Breitbandatlas die Angaben über seinen Wohnsitz überprüft und, falls die
Angaben nicht stimmen, diese in der Gemeinde hinterlegt, die ja dann die Unterlagen dem
BMVIT übergeben kann. Ev. könnte man alle Angaben oberöstereichweit sammeln.
In meinen meinen Fall ergab sich, dass mir 30 Mbps zur Verfügung stehen und es vier
Anbieter in der Gemeinde gibt. Einer dieser Anbieter ist gar nicht als Internetprovider
für Private tätig. Ein weiterer kann, lt. Verfügbarkeitstest seiner Webseite,
gar keinen Anschluss herstellen. Mein gegenwärtiger Provider kann nur das, ebenfalls
lt. Verfügbarkeitstest, was ich bereits habe. Der vierte Provider stellt auf seiner
Webseite bezügl. Verfügbarkeit keine Information zur Verfügung und hat mich auch
nicht mehr angerufen.
Das Gebiete, in denen bereits mehr als 30 Mbps zur Verfügung stehen, nicht mehr
gefördert werden dürfen, erstaunt mich, denn in den "Leitlinien der EU für die
Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen
Breitbandausbau (2013/C 25/01)" heisst es auf S 1, "dass bis 2020 i) alle Europäer
Zugang zu deutlich höheren Internetgeschwindigkeiten von über 30 Mbit/s bekommen und
ii) mindestens 50 % aller europäischen Haushalte Internetzugänge mit über 100 Mbit/s
haben.".
Auch in Gebieten, in denen prinzipiell nicht mehr gefördert werden darf, weil es
bereits einen Netzbetreiber gibt, ist unter
Umständen doch Förderung möglich, in erster Linie, um Monopole (schlechter Qualität
und Leistung) zu verhindern (Leitlinien, S 15 (67)). Auf S 14 (65) wird auch auf die
Problematik hingewiesen, dass Anbieter ein Gebiet quasi für sich beanspruchen, aber
tatsächlich nicht investieren. Auf beide Punkte habe ich die für den Breitbandausbau
in OÖ. verantwortlichen Institutionen hingewiesen.
(C) Wilfried Maschtera
4284 Tragwein, Fraundorf 2
Erstellt am: 18.6.2016
Geändert am:
Der Artikel erschien am 16.6.2015. Die Onlineversion ist unter
http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/Oberoesterreich-offline-Der-Breitband-Ausbau-stockt;art467,2262481
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